Atlantikwall 1942–44, Bände 1 und 2

Atlantikwall 1942–44, Bände 1 und 2

45,80 EUR

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Art.Nr.: 102634

Verfasser Vorname Martin
Verfasser Nachname Stahlberg
Titel Atlantikwall 1942–44, Bände 1 und 2
Untertitel Bollwerk des Reiches. Zeitgeschichte in Farbe

Kurzbeschreibung

Nach dem Sieg im Westen über Frankreich 1940 und dem Präventivschlag 1941 gegen Stalins angriffsbereite Rote Armee befand sich die Masse der deutschen Wehrmacht in einem harten Kampf in den Weiten Rußlands. Um der Gefahr einer al­liierten Invasion im Westen zu begegnen, begann die Organisa­tion Todt mit dem Bau eines gewal­tigen Bollwerks am Meer, von der spanischen Grenze bis an die Küsten Norwegens. Zum Schutz des Reiches entstanden im Laufe der Jahre tief­gestaffelte Vertei­digungsstellungen, gewaltige Bunkerwerke zur Deckung weittragender und schwerer Geschütze, Funkmeß­anlagen zum Erfassen feindlicher Bomberströme, U-Bootbunker, Flak-Stellungen u.v.m. In diesen sen­sationellen Büchern werden niemals zuvor veröffentlichte zeitgenössische Farbfotos in gestochen scharfer Qualität von Bauten in Frankreich, Belgien, Holland, Dänemark und Norwegen gezeigt, die nicht nur alle Einzelheiten dieser Abwehrstellung Europas präsentieren, sondern auch Einblicke in den Alltag des einfachen Landsers bei seiner Wacht am Atlantik liefern. Man sieht zahlreiche Militärs und Politiker bei der Besichtigung einzelner Werke, so etwa Rüstungsminister Albert Speer oder SS-Obergruppenführer Sepp Dietrich. In einem ausführ­lichen Text werden die Entwicklungs- und Baugeschichte ebenso dargestellt wie die Bewährung der Wehr­anlagen im Kampfeinsatz. Jeder Band 160 S., durchgängig vierfarbig, geb. im Atlas-Großformat.

Produktbeschreibung

Herr Stahlberg, seit Jahrzehnten geht vom Atlantikwall eine große Faszination aus. Es sind bereits unzählige Bücher über dieses gigantische Bauwerk geschrieben worden. Nun haben auch Sie einen Doppel-Bildband über den Antlantikwall veröffentlicht...
Stahlberg: Richtig! Und Atlantikwall 1942–44 läßt sich nicht mit der bereits erschienenen Literatur zum Thema vergleichen. Es ist mir gelungen, das komplette Farbbildmaterial zu sichten, auszuwerten und in meinem Doppel-Bildband zu veröffentlichen, welches während mehrerer Inspektionsfahrten zu den riesigen Bauwerken zwischen 1942 und 1944 von einem damaligen Kriegsberichterstatter erstellt wurde. Eine solche lückenlose, umfassende und detaillierte Farbdokumentation dieses Jahrhundertbauwerkes war bislang noch nicht zu haben. Den Leser erwartet etwas ganz Besonderes: Er bekommt erstmals das exklusiv für die Reichsführung erstellte Fotomaterial selbst in die Hand.
Woher kommt eigentlich die Faszination? Andere Bunkeranlagen finden weit weniger Beachtung...
Stahlberg: Sie müssen sich einmal nur die Dimension dieses Bauwerkes vor Augen führen: Dieser Befestigungsgürtel ist insgesamt 2.685 Kilometer lang und reicht von der französischen Atlantikküste bis hinauf nach Norwegen! Und trotz der Demontage solcher Anlagen, die nach dem Zweiten Weltkrieg überall einsetzte, ist bis heute der deutsche Befestigungsgürtel klar zu erkennen – eine architektonische Meisterleistung, die mitten in einem entbehrungsreichen Krieg in kürzester Zeit erbracht wurde. Ich nenne Ihnen nur mal einen kleinen Ausschnitt dieses Mammutbauwerkes: Im Frühjahr 1943 waren etwa 400.000 Arbeiter der Organisation Todt in verschiedensten Funktionen am Atlantikwall im Einsatz. In dieser Zeit wurden mehr als 600.000 Kubikmeter Stahlbeton pro Monat verarbeitet. Das macht den Atlantikwall einzigartig und erklärt die Faszination, die bis heute ungebrochen ist. Eigentlich ist dieses Bauwerk in Größe und Dimension nur mit der chinesischen Mauer vergleichbar – einem der Weltwunder!
In Ihren Bildbänden dokumentieren Sie nicht nur den Bau selbst, sondern geben auch einen Einblick in die Erfahrungswelt des „einfachen Landsers“, der am Atlantikwall wachte...
Stahlberg: Auch das kam in den bisherigen Veröffentlichungen immer zu kurz. Viele Farbfotos in meinem Buch zeigen, wie die Soldaten sich an diesem Bollwerk gegen eine alliierte Invasion einrichteten. Der Dienst am Atlantikwall war für sie etwas ganz Besonderes und machte sie stolz.
Herr Stahlberg, vielen Dank für das Gespräch.

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